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Warener "U18" Wahl zeigt keinen Trend für Nazis
Bei der sogenannten U18-Bundestagswahl stimmten am Freitag bundesweit rund 4,2 Prozent für die NPD. Das Ergebnis ist allerdings deutlich gegenüber dem Jahr 2005 zurückgegangen.
Das Ergebnis der Umfrage zeige allerdings, dass der Zuspruch für die Rechtsextremen in Ostdeutschland größer sei als im Westen. In Thüringen kamen sie auf 9,4 Prozent. Danach folgen Sachsen-Anhalt (7,1), Brandenburg (6,1) und Mecklenburg- Vorpommern (4,9). In den alten Bundesländern liegt die NPD zwischen zwei und knapp vier Prozent. In diesem Jahr kommt die rechtsextreme Partei damit auf Bundesebene auf 4,2 Prozent. Vor vier Jahren kam sie deutschlandweit noch auf 6,6 Prozent.
Bei dem Wahlprojekt spielten am Freitag mehr als 100.000 Jugendliche in ganz Deutschland die Bundestagswahl in einer Woche nach. Neben SPD, Union, FDP, Grünen und Linken wählten sie auch die Piratenpartei und die Tierschutzpartei ins Parlament. Wie schon vor vier Jahren lag auch dieses Mal die SPD vorn, allerdings erhielt sie mit 20,4 Prozent deutlich weniger Stimmen, ihr folgten die Grünen (19,9), CDU/CSU (19,3), Linke (10,4) Piraten (8,7), FDP (7,6) und Tierschutz (5,2).
Die Jugendwahl „U18“ ist die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Bei der ersten Simulation 2005 hatte die SPD mit 38,8 Prozent klar vor der Union mit 16,7 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Wahllokale in Schulen, Bibliotheken und Jugendeinrichtungen waren wie bei der richtigen Wahl am Freitag bis 18 Uhr geöffnet. Bei der Bundestagswahl am 27. September sind 3,5 Millionen Deutsche erstmals zur Bundestagswahl aufgerufen – so viele wie nie zuvor.
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