Pressemitteilung, 12.05.2009

FDP unterstützt Anliegen der MMG-Mitarbeiter


Die FDP im Landkreis Müritz kann die von der Polizei getroffene Feststellung, dass die Transporte der Schiffspropeller zu einer Erhöhung der Unfallstatistik beitragen, nicht nachvollziehen. Die veränderte Unfallstatistik zeigt nach unserer Auffassung, letztlich die Notwendigkeit, dass Leitplanken an verkehrsgefährdeten Stellen notwendig sind.

Aus Sicht der FDP kann nur dann dem Transport der Schiffspropeller ein vermehrtes Unfallgeschehen zugeordnet werden, wenn diese auch unmittelbar mit ihnen in Zusammenhang zu bringen sind. Unfälle resultieren nach unserer Auffassung in aller Regel ursächlich aufgrund des Fehlverhaltens der einzelnen Fahrzeugführer. Dieses Fehlverhalten ist jedoch unabhängig von äußeren Einflüssen vorhanden. Dieses der MMG zuzuordnen ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Die Eigenverantwortlichkeit eines Fahrzeugführers ist nicht durch Leitplanken zu ersetzen. Es sollten grundsätzlich an verkehrsgefährdeten Straßenbereichen Leitplanken installiert werden, um die Schwere der Unfälle abzuschwächen. Dafür bedarf es einer Analyse der erhöhten Unfallschwerpunkte, um gegebenenfalls darauf zu reagieren.

Ein Verhindern von Unfällen wird jedoch auch bei allen Bemühungen nicht zu erreichen sein. Wir sollten daher nicht einem Unternehmen das in keinem ursächlichen Zusammenhang mit diesen Unfällen steht, ein Verschulden nicht willkürlich zuordnen. Es nutzt den Unfallbeteiligten nichts sondern schadet nur dem Ruf des Unternehmens und das völlig zu Unrecht.

Daher unterstützen wir die von den MMG-Mitarbeitern in der Müritz-Zeitung vom 12.05.2009 dargestellte Position ausdrücklich.

Rückfragen unter:

FDP-Kreisgeschäftsstelle
Tel. : 03991 / 632858
Fax. : 03991 / 632859
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