Kommentar zum Artikel im "Hallo Nachbar" vom 04.03.2009
"Der Landkreis Müritz informiert: Zum Interview von Toralf Schnur"

Positionen der Müritz-FDP werden voll bestätigt!

Auffällig: Dem Zeitungsartikel ist nicht eindeutig zu entnehmen, ob es sich um einen redaktionellen Beitrag oder um eine Anzeige handelt. Auch Autor/in bzw. Auftraggeber/in bleiben im Dunklen: War es der Kreistagspräsident, der Kreisausschussvorsitzende oder gar jemand, der/die nicht einmal berechtigt ist, für den Landkreis zu sprechen? Wie heißt es doch im Werbespot einer beliebten Quiz-Sendung:
Fragen, Fragen, lauter Fragen! Weiter unten werden Sie geholfen!
Wenigstens ein bisschen!

Inhaltliche Botschaften der "landkreislichen" Information:
  1. Die von Herrn Schnur genannten Zahlen werden an keiner Stelle angezweifelt oder gar korrigiert. Daraus darf geschlossen werden, dass sie vom dem Autor / der Autorin als zutreffend anerkannt werden;
  2. Die klare Position der FDP, dass es sehr wohl kostengünstigere Varianten des Stellenabbaus gibt als Altersteilzeitregelungen, wird ausdrücklich bestätigt;
  3. Haustarifverträge werden offenkundig auch vom "Landkreis" durchaus als geeignetes Mittel in Erwägung gezogen, um Peronalkostensteigerungen in Grenzen zu halten;
  4. Der Autor/die Autorin bestätigt die Rechtsauffassung der Müritz-FDP, dass die Umwandlung der Vollmitgliedschaft im kommunalen Arbeitgeberverband in eine Gastmitgliedschaft unverzichtbare Voraussetzung ist, um Verhandlungen über einem Haustarifvertrag des Landkreises aufnehmen zu können und
  5. dass trotzdem bis heute keine geeigneten Schritte eingeleitet wurden, um diese Voraussetzung zu schaffen!

Entsprechende Vorstöße der FDP im Kreistag blieben bislang erfolglos. Gescheitert ist die FDP vor allem auch am Widerstand der CDU-Fraktion, die offenbar Auseinandersetzungen mit der Belegschaft der Kreisverwaltung fürchtet und das Problem lieber zu Lasten der Bürger unseres Landkreises und der Gemeinden löst, deren Belastung durch die Kreisumlage seit Jahren ständig steigt! Die Müritz-FDP wird auch in den kommenden Jahren ihren Kampf gegen eine solche Haushaltspolitik in unserem Landkreis fortsetzen! Dieses Versprechen geben wir allen Bürgern und Bürgerinnen und damit auch allen Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, auch auf die Gefahr hin, dass ein solches Versprechen von Vertretern anderer Parteien oder unserer Kreisverwaltung als Drohung missverstanden und diffamiert wird!

Zurück zur Eingangsfrage: Wer ist es denn nun, der so zurückhaltend - oder sollte man zutreffender sagen: so "schüchtern" ist, dass er/sie lieber unerkannt bleiben möchte? Von der Zeitung "Hallo Nachbar" lautete die schlichte Antwort hierzu:

"Der Beitrag stammt aus dem Büro der Landrätin".

Alles klar, Kienzle?
Rückfragen unter:

FDP-Kreisgeschäftsstelle
Tel. : 03991 / 632858
Fax. : 03991 / 632859
      Vorherige Seite  Seitenanfang