Pressemitteilung, 20.12.2007

Abgeordnete sollen klare Stellung zum Röbeler Joliot-Curie-Gymnasium abgeben


Mit Unterstützung der Abgeordneten Ringguth und Borchert in den Regierungsfraktionen und einem klaren Signal des stellv. Ministerpräsidenten Jürgen Seidel dürfte es durchaus möglich sein dieses Ziel zu erreichen. Hier geht es nicht mehr um parteipolitisches Handeln, hier geht es um das Wohl einer ganzen Region und insbesondere um deren Kinder. Ich erwarte, dass alle Entscheidungsträger sich bemühen dieses Problem zu lösen. Die Chance ein Wahlversprechen einzuhalten besteht jetzt für den ehemaligen Landrat, deshalb fordere ich hier ein klares Bekenntnis für das Röbeler Gymnasium ein.

Mit großem Beifall wurde der ehemalige Landrat Jürgen Seidel umjubelt, als er in Röbel/Müritz zum Neujahrsempfang 2006 sagte, dass er und damit der Landkreis alles für den Erhalt des Gymnasiums tun würde.

Mit großem Interesse verfolge ich nun schon seit fast zwei Jahren die Diskussion um das Röbeler Gymnasium. Die Situation hat sich nach meinen Erkenntnissen innerhalb der Diskussion so gut wie gar nicht geändert. Eine erhbeliche Veränderung gab es aber im Hinblick auf die politische Situation, denn mit Wolf-Dieter Ringguth und Rudolf Borchert sind nun mittlerweile zwei Abgeordnete des Müritzkreises auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Landtagsfraktionen und somit eigentlich mit erheblichem Einfluss auf ihre Parteien.

Mit Herrn Jürgen Seidel als stellvertretendem Ministerpräsidenten und ehemaligen Landrat des Landkreises Müritz hat die Region ein weiteres politisches Schwergewicht in Schwerin sitzen, so dass es doch eigentlich kein Problem sein sollte, jetzt das Gymnasium zu erhalten.

Mit etwas Abstand muss klar und deutlich gesagt werden, dass der damalige Landrat Jürgen Seidel Hoffnungen geweckt hatte, die nicht zu erfüllen waren, wenn das Schulgesetz nicht kräftig geändert wird, aber darin liegt eben auch die Chance für das Röbeler Gymnasium.

Als Abgeordneter aus dem Landkreis Müritz werde ich mich in meiner Fraktion dafür einsetzen, dass die Gymnasien, die Probleme haben die Schülerzahlen zu erreichen, eine Ausnahmegenehmigung erhalten können. Eine andere Möglichkeit für den Erhalt des Gymnasiums, wie man es heute kennt, sehe ich im Moment nicht.

Toralf Schnur, FDP
Mitglied des Landtages

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