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Abgeordnete sollen klare Stellung zum Röbeler Joliot-Curie-Gymnasium abgeben
Mit Unterstützung der Abgeordneten Ringguth und Borchert in den
Regierungsfraktionen und einem klaren Signal des stellv. Ministerpräsidenten
Jürgen Seidel dürfte es durchaus möglich sein dieses Ziel zu erreichen.
Hier geht es nicht mehr um parteipolitisches Handeln, hier geht es um das
Wohl einer ganzen Region und insbesondere um deren Kinder. Ich erwarte,
dass alle Entscheidungsträger sich bemühen dieses Problem zu lösen. Die
Chance ein Wahlversprechen einzuhalten besteht jetzt für den ehemaligen
Landrat, deshalb fordere ich hier ein klares Bekenntnis für das Röbeler
Gymnasium ein.
Mit großem Beifall wurde der ehemalige Landrat Jürgen Seidel umjubelt, als er
in Röbel/Müritz zum Neujahrsempfang 2006 sagte, dass er und damit der
Landkreis alles für den Erhalt des Gymnasiums tun würde.
Mit großem Interesse verfolge ich nun schon seit fast zwei Jahren die
Diskussion um das Röbeler Gymnasium. Die Situation hat sich nach meinen
Erkenntnissen innerhalb der Diskussion so gut wie gar nicht geändert.
Eine erhbeliche Veränderung gab es aber im Hinblick auf die politische
Situation, denn mit Wolf-Dieter Ringguth und Rudolf Borchert sind nun
mittlerweile zwei Abgeordnete des Müritzkreises auch stellvertretende
Fraktionsvorsitzende ihrer Landtagsfraktionen und somit eigentlich mit
erheblichem Einfluss auf ihre Parteien.
Mit Herrn Jürgen Seidel als stellvertretendem Ministerpräsidenten und
ehemaligen Landrat des Landkreises Müritz hat die Region ein weiteres
politisches Schwergewicht in Schwerin sitzen, so dass es doch eigentlich kein
Problem sein sollte, jetzt das Gymnasium zu erhalten.
Mit etwas Abstand muss klar und deutlich gesagt werden, dass der damalige
Landrat Jürgen Seidel Hoffnungen geweckt hatte, die nicht zu erfüllen waren,
wenn das Schulgesetz nicht kräftig geändert wird, aber darin liegt eben auch
die Chance für das Röbeler Gymnasium.
Als Abgeordneter aus dem Landkreis Müritz werde ich mich in meiner Fraktion
dafür einsetzen, dass die Gymnasien, die Probleme haben die Schülerzahlen zu
erreichen, eine Ausnahmegenehmigung erhalten können. Eine andere
Möglichkeit für den Erhalt des Gymnasiums, wie man es heute kennt, sehe ich
im Moment nicht.
Toralf Schnur, FDP
Mitglied des Landtages
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