Pressemitteilung, 13.09.2007

Die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern darf ihre Augen nicht vor der Kinderarmut verschließen

Ein Lob für Bildungsminister Tesch und Umweltminister Backhaus, die zum diesjährigen Schulstart für unsere ABC Schützen insgesamt 13.000 “Bio Brotboxen“ packten und so den Kindern und Eltern veranschaulicht haben, wie ein gesundes und wohlschmeckendes Pausenbrot aussehen könnte.

Leider liegt uns nun eine Studie über Kinderarmut vor. Mit Bestürzung muss zur Kenntnis genommen werden, das Mecklenburg-Vorpommern mit dem Land Berlin die rote Laterne in dieser Studie hält. Unter diesen Umständen wäre es auch hilfreich, wenn die Minister den in der Studie betroffenen Eltern auch veranschaulichen könnten von was sie diese empfohlenen gesunden Bioprodukte bezahlen sollen.

Ich fordere die Landesregierung mit Nachdruck auf, das Thema “Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern“ ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. Auf politische Schlagzeilen wie z.B. “Kinder sind unsere Investitionen in die Zukunft“ müssen endlich greifbare Taten folgen.

Toralf Schnur, FDP
Mitglied des Landtages

      Vorherige Seite  Seitenanfang