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Die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern
darf ihre Augen nicht vor der Kinderarmut
verschließen
Ein Lob für Bildungsminister Tesch und Umweltminister Backhaus, die zum
diesjährigen Schulstart für unsere ABC Schützen insgesamt 13.000 “Bio
Brotboxen“ packten und so den Kindern und Eltern veranschaulicht haben, wie
ein gesundes und wohlschmeckendes Pausenbrot aussehen könnte.
Leider liegt uns nun eine Studie über Kinderarmut vor. Mit Bestürzung muss
zur Kenntnis genommen werden, das Mecklenburg-Vorpommern mit dem Land
Berlin die rote Laterne in dieser Studie hält. Unter diesen Umständen wäre es
auch hilfreich, wenn die Minister den in der Studie betroffenen Eltern auch
veranschaulichen könnten von was sie diese empfohlenen gesunden
Bioprodukte bezahlen sollen.
Ich fordere die Landesregierung mit Nachdruck auf, das Thema “Kinderarmut
in Mecklenburg-Vorpommern“ ganz oben auf die politische Agenda zu setzen.
Auf politische Schlagzeilen wie z.B. “Kinder sind unsere Investitionen in die
Zukunft“ müssen endlich greifbare Taten folgen.
Toralf Schnur, FDP
Mitglied des Landtages
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