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Kreistagspräsidenten unterstützen Volksbegehren
Waren/Neustrelitz (mar). Die Präsidenten der Kreistage Müritz, Demmin, Mecklenburg-Strelitz, und Uecker-Randow unterstützen den Landeselternrat darin, ein Volksbegehren zum Schulgesetz durchzuführen. Das haben die Kommunalpolitiker kürzlich der Vorsitzenden des Landeselternrates, Anja Ziegon, bei einem Gespräch in Neustrelitz versichert, teilte Landkreis-Sprecherin Bettina Paetsch mit. Sie fordern, dass Eingangsklassen an Grundschulen schon mit 15 Schülern gebildet werden und an Regionalschulen Klassen ab 25 Schülern geteilt werden können sowie Einzügigkeit möglich ist und dass die schulartbezogene Orientierungsstufe ab der 5. Klasse an Gymnasien gestattet ist. Die Politiker wollen an ihre Kollegen in allen Kreistagen des Landes appellieren, sich einem Volksbegehren anzuschließen. "Keiner kann die demographische Entwicklung negieren. Das wollen wir auch nicht. Aber eine Perspektive in unserer Region heißt auch das Vorhalten von Infrastruktur. Wenn aber Schulen
geschlossen werden, so wird es einen weiteren Rückgang des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens auf dem Lande und in den Kleinstädten geben und in der Folge noch weniger Einwohner und damit noch weniger Kinder", sagte der Kreistagspräsident von Mecklenburg-Strelitz, Christoph Poland im Namen seiner Kollegen.
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